Moshandl Gebäudetechnik GmbH | Penzendorfer Str 24 | 90455 Nürnberg

09122 77484 09122 77484 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Mehr rein, weniger raus
Fördermöglichkeiten für Ihr Projekt


Austauschprämie für Ölheizungen

Zum 01.01.2021 ist die Heizungsförderung "Heizen mit erneuerbaren Energien" in das Gesetz zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) überführt worden. Damit können Sie sogar bis zu 50 % Ihrer Investitionskosten als Zuschuss erhalten, sofern die Modernisierung im Rahmen eines individuellen Sanierungsplans stattfindet. Die bisherigen Fördersätze bleiben erhalten.

  • Ersetzen Sie Ihre alte Ölheizung durch eine Heizung, die komplett mit erneuerbaren Energien betrieben wird, können Sie einen Zuschuss in Höhe von 45 % der Investitionskosten erhalten (zum Beispiel durch eine Wärmepumpe oder eine Biomasse-Anlage).
  • Ersetzen Sie Ihre alte Ölheizung durch eine Gas-Hybridheizung mit einem Erneuerbaren-Energien-Anteil von mindestens 25 %, erhalten Sie einen Investitionszuschuss von 40 % (Beispiel: Einbindung von Solarthermie). Investitionszuschüsse gibt es auch für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen.

Förderung erneuerbare Energien


Energie sparen, die Umwelt entlasten und eine Förderung vom Staat erhalten: Die Bundesregierung hat die verschiedenen Förderprogramme, die den Umstieg auf erneuerbare Energien attraktiv machen, in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gebündelt. Förderungen kommen für Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen infrage. Wir empfehlen Ihnen, einen unabhängigen Energieberater zu beauftragen, der Ihnen bestmögliche Tipps für das Vorhaben gibt. Die Kosten für diese Beratung werden von der KfW zusätzlich zu 50 % gefördert. Die Anträge für das KfW-Programm 431 (Zuschuss Baubegleitung) können bei der KfW noch bis 30.06.2021 gestellt werden. Ab dem 01.07.2021 können Sie einen Antrag auf die neuen Förderkredite und Zuschüsse der BEG stellen.

Förderung von Solarthermieanlagen, Biomasseanlagen, Wärmepumpen und Gas-Hybridheizungen


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien erhöht. Die Änderung ist seit 01.01.2020 in Kraft. Seit dem 02.01.2020 können Anträge über das neue, vereinfachte elektronische Antragsformular beim BAFA gestellt werden. Für vorher beantragte Maßnahmen oder bereits bewilligte Anträge gelten die Bestimmungen der Förderrichtlinie vom 11.03.2015. Seit dem 02.01.2021 können Zuschussförderungen für Einzelmaßnahmen im Rahmen des BEG bei der BAFA gestellt werden.

Was wird im Bestandsgebäude gefördert?


  • Hybridheizungen
  • „Renewable Ready“ Gas-Brennwertheizungen
  • Solarkollektoranlagen
  • Biomasseanlagen
  • Effiziente Wärmepumpenanlagen

Handelt es sich bei Ihrer alten, auszutauschenden Heizung um eine Ölheizung, erhalten Sie zusätzlich die Austauschprämie für Ölheizungen.

Es gelten die Bestimmungen der BEG-Richtlinien vom 17.12.2020. Anträge können ausschließlich über das elektronische Antragsformular gestellt werden. Zuschüsse für einzelne Sanierungsmaßnahmen werden seit dem 01.01.2021 einheitlich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme eingereicht werden.

¹ Die Fördersätze gelten für die förderfähigen Kosten der beantragten Maßnahme.
² Eine Austauschprämie für Solarkollektoranlagen wird nicht gewährt, da sie nie allein die gesamte Heizlast eines Gebäudes tragen kann.
³ Nur in Kombination von einer Biomasse-, Wärmepumpen- und/oder einer Solarkollektoranlage
⁴ Renewable Ready: Wenn eine Gasbrennwertheizung mit Speicher und Steuerungs- und Regelungstechnik für die spätere Einbindung eines erneuerbaren Wärmeerzeugers installiert wird.
⁵ Der Fördersatz gilt für die komplette förderfähige Anlage inkl. erneuerbarer Wärmeerzeuger.
⁶ Gilt für die gesamte förderfähige Anlage ohne den später zu errichtenden erneuerbaren Wärmeerzeuger.

Erzeugung von Strom


Förderung von Photovoltaikanlagen, Wasserkraftanlagen, Windkraftanlagen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Förderinstrument für die Stromerzeugung aus regenerativen Energien. Ziel ist, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis 2050 auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Das EEG garantiert Ihnen als Anlagenbetreiber die Abnahme Ihres Stroms zu festgelegten Preisen. Die Vergütung wird für einen Zeitraum von 20 Jahren gewährt. Ist Ihre Anlage gut geplant und wird optimal betrieben, sichert das EEG so ihre Refinanzierung plus angemessene Rendite zu den Fördersätzen für Solarstrom.
Die KfW fördert eine Investition in Photovoltaikanlagen unter bestimmten Umständen mit einem äußerst zinsgünstigen Kredit zum Kredit der KfW.
Außerdem haben Sie mit einer Photovoltaikanlage die Möglichkeit, Strom ins allgemeine Stromnetz einzuspeisen zu den Fördersätzen auf der Seite der Bundesnetzagentur.
Zusätzlich empfehlen wir, Ihre Daten in die Förderdatenbank einzugeben. Dort werden Ihnen dann alle passenden Förderprogramme ausgegeben. Auch die Förderprogramme der einzelnen Bundesländer werden dabei berücksichtigt. zur Förderdatenbank des BMWi
Wichtiger Hinweis: Alle Angaben zu Fördermitteln auf dieser Seite erfolgen ohne Gewähr.

Förderung für Badsanierungen


Ob vom staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder von der Pflegeversicherung, es Möglichkeiten, um einen Badumbau finanziell zu unterstützen. Die Förderung der KfW ist unabhängig von Pflegegrad und Alter.

Ob, vom staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder von der Pflegeversicherung, es Möglichkeiten, um einen Badumbau finanziell zu unterstützen. Die Förderung der KfW ist unabhängig von Pflegegrad und Alter. Es gibt 3 Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für den Badumbau zu erhalten: Falls ein Pflegegrad vorliegt, können Sie einen Zuschuss von der Pflegeversicherung beantragen. Aber auch ohne Pflegegrad können Sie von einem Zuschuss der KfW profitieren (Barrierereduzierung | 455-B). Als Ergänzung zum jeweiligen Zuschuss kann darüber hinaus auch ein zinsgünstiger Kredit von der KfW weiterhelfen (altersgerecht Umbauen | 159).

1. Zuschuss

Ansprechpartner: KfW
Barrierereduzierung – 455-B
Der Zuschuss der KfW dient der Erhöhung Ihres Wohnkomforts und dem Abbau von Barrieren im Badezimmer und der gesamten Wohnung.

  • Zuschusshöhe: bis zu 6.250 €
  • altersunabhängig
  • gilt auch für den Kauf von umgebautem Wohnraum

zum Programm 455-B bei der KfW

2. Kredit

Ansprechpartner: KfW Altersgerecht Umbauen – Kredit 159 Alternative zum Zuschuss der KfW, Kombination mit Zuschüssen der Pflegekassen möglich.

  • Kredithöhe: bis zu 50.000 €
  • altersunabhängig
  • gilt auch für den Kauf von umgebautem Wohnraum
  • ab 0,78 % effektiver Jahreszins

zum Programm 159 bei der KfW

3. Zuschuss

Ansprechpartner: Pflegekasse
Wohnumfeldverbesserungen

  • bis zu 4.000 €

Vor Beginn muss der Zuschuss mit Kostenvoranschlag bei der Pflegekasse beantragt werden, die dann die Förderberechtigung prüft.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kranken- / Pflegekasse. Das Antragsformular können Sie dort anfordern.

Förderung für Lüftungsanlagen


Die Förderung für Lüftungsanlagen gilt für Ein- und Zweifamilienhäuser, für die der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem Jahr 2002 gestellt wurde. Hauseigentümer können im Rahmen dieses Programms zwischen einem Darlehen mit äußerst günstigen Konditionen oder einem Investitionszuschuss wählen.
Insgesamt sind beim Zuschuss 10 Prozent der Gesamtsanierungskosten drin, maximal jedoch 5.000 Euro je Wohneinheit. Die maximale Zuschussförderung winkt somit bei 50.000 Euro Sanierungskosten. Sie profitieren bei so einer Nachrüstung nicht nur durch Fördermittel und sauberer Luft, sondern sparen in der Regel auch Heizkosten durch die Wärmerückgewinnung der Wohnraumlüftung. Diese Förderung gilt auch dann, wenn Sie die Nachrüstung der Lüftungsanlage als einzige Maßnahme (sogenannte Einzelmaßnahme) umsetzen, also sonst nichts weiter an Ihrem Haus machen. Es gibt darüber hinaus aber noch mehr Fördermittel für sogenannte Maßnahmenpakete. Speziell für die Nachrüstung von Lüftungsanlagen gibt es dabei auch ein Lüftungspaket, welches Sie nutzen können, sofern Sie den Einbau der Lüftungsanlage mit mindestens einer weiteren förderfähigen Maßnahme an der Gebäudehülle kombinieren. Gesetzt dem Fall, dass Sie die Sanierung mit Ihren eigenen Mitteln finanzieren, können Sie durch die Fördermaßnahme "Lüftungspaket" einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten (50.000 Euro) beantragen, maximal also 7.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit.
Aber nicht jede Lüftungsanlage wird gefördert. Zu den förderfähigen Anlagen gehören zum Beispiel zentrale, dezentrale oder raumweise, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und bedarfsgeregelte Abluftsysteme. Auch Kompaktgeräte oder Abluftwärmepumpen können gefördert werden. Grundsätzlich gilt: Förderungen von der KfW müssen grundsätzlich VOR Beginn einer Sanierung beantragt werden. Außerdem ist die Einbindung eines sachverständigen Experten aus dem Bereich Energie-Effizienz notwendig. Dieser kümmert sich auch um das korrekte Ausfüllen der benötigten Anträge und erstellt die nötigen Bescheinigungen. Dieser kann Sie bei der Wahl Ihrer Lüftungsanlage beraten und Ihnen sagen, ob diese förderfähig ist. Somit läuft die Abwicklung für Sie relativ entspannt ab.
Zusatzinformation: Neben einem Lüftungspaket gibt es auch ein Heizungspaket für die Modernisierungen von Heizungsanlagen. Für Zusatzinformationen dazu empfehlen wir Ihnen auch, sich die Videos auf dieser Seite anzusehen.

Veränderungen


Die "Anpassung des Raumzuschnitts" wird gefördert, wenn Ihr zukünftiges Badezimmer folgende Anforderungen erfüllt:
Größe: mind. 1,80 m x 2,20 m
Bewegungsflächen vor den Sanitärobjekten: mind. 0,90 m x 1,20 m (Überlagerung erlaubt)
Abstand zwischen Sanitärobjekten oder zur seitlichen Wand: mind. 0,25 m
Berücksichtigung: Vorkehrungen zur späteren Nachrüstung mit Sicherheitssystemen
Innentüren: schiebbar oder nach außen aufschlagbar und von außen entriegelbar

Zuschuss für Waschbecken


Ein neues Waschbecken wird bezuschusst, wenn es folgende Anforderungen erfüllt:
Tiefe: mindestens 0,48 m
Höhe: nutzergerecht
Kniefreiraum zur Nutzung im Sitzen.

Zuschuss für WC, Dusch-WC und Urinal


"WCs einschließlich Einrichtung zur seitlichen Bedienung der WC-Spülung sowie Rückenstützen am WC, Dusch-WCs und Urinale" werden bezuschusst, wenn sie folgende Anforderungen erfüllen:
nutzergerechte Sitzhöhe oder in der Höhe flexibel
Bidets werden ohne Einschränkungen bezuschusst.

Zuschuss für Badewanne


"Badewannen einschließlich mobiler Liftsysteme" werden gefördert, wenn sie folgende Anforderungen erfüllen:
Höhe: maximal 0,50 m
Alternative: Badewannensysteme mit seitlichem Türeinstieg oder mit mobilem Liftsystem unterfahrbar
Beim gleichzeitigen Einbau einer Lüftungsanlage für das Bad oder einer Erneuerung der Wohnungsheizung lässt sich zusätzlich auch der Investitionszuschuss vom KfW-Programm 430 in Anspruch nehmen. Diese Zuschuss-Förderung (Energieeffizient Sanieren) ist alternativ auch als Kreditvariante möglich.

Wer wird gefördert?

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen, um antragsberechtigt zu sein?


Die KfW-Förderprogramme können Sie in Anspruch nehmen, wenn Sie:
  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten
  • Eigentümer einer Wohnung
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses
  • Ersterwerber einer sanierten Wohnung
  • eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen
  • Mieter sind und mit Ihrem Vermieter eine Modernisierungsvereinbarung abgeschlossen haben.

Der Zuschuss von der Pflegekasse wird im Individualfall pflegebedürftigen Menschen gewährt, die einen Pflegegrad haben.

Was wird gefördert?


Zuschuss von der KfW

Es werden barriere reduzierende Einzel- oder kombinierte Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden in Deutschland gefördert.
Beim KfW-Zuschuss wird speziell beim Badumbau Folgendes gefördert:

  • Änderung der Raumaufteilung des Bades
  • Schaffung bodengleicher Duschplätze einschließlich Dusch(-klapp)sitze
  • Modernisierung von Sanitärobjekten (WC, Bidets, Waschbecken und Badewannen einschließlich mobiler Liftsysteme)

Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Maßnahmen förderfähig, die sich nicht ausschließlich auf die Badsanierung beschränken, aber durchaus auch hier zum Einsatz kommen können, zum Beispiel barriere reduzierter Zugang, Einbau altersgerechter Assistenzsysteme (zum Beispiel für Rollläden, Beleuchtung u. v. m.), Bewegungsmelder, Modernisierung von Bedienelementen, Schwellenabbau u. v. m.

Weiter werden auch zusätzliche Nebenarbeiten unterstützt:

  • Trennwände bei Einbau bodengleicher Duschen oder Badewannen/-systeme
  • fest montierte Duschvorhangstangen
  • rutschfeste oder rutschhemmende Fliesen
  • bedienfreundliche Armaturen
  • Einhebelmischarmaturen
  • hoher Spiegel für Benutzung im Stehen und Sitzen (baugebunden)
  • visuelle Unterstützung zur Orientierung im Bad (zum Beispiel Beleuchtung von mindestens 200 Lux Bodennähe, Material- und Farbkonzepte zum Beispiel für Menschen mit Demenzerkrankung)
  • technische Hilfen (zum Beispiel Stütz- und Haltegriffe)
  • Vorkehrungen in Wänden und Decken zum späteren Einbau und zur flexiblen Anpassung von Halte- und Sicherheitssystemen an unterschiedlichen Nutzungshöhen
  • Einbau mechanischer Be- und Entlüftungseinrichtungen
  • Maler-, Putz- oder Estrich- und Fliesenarbeiten
  • Kabelinfrastruktur und Installationsarbeiten für die Verlegung von zum Beispiel Steckdosen
  • für den Umbau erforderliche Abbrucharbeiten
  • Umbaumaßnahmen an Wänden, Vorwänden, Bodenaufbau
  • notwendige Folgearbeiten an angrenzenden Bauteilen
  • notwendige Folgearbeiten für Sanitärinstallationen in angrenzenden Räumen incl. Herstellung notwendiger Wand- und Deckendurchbrüchen

Beispiele für die Bezuschussung des Badezimmerumbaus durch die Pflegekasse sind:

  • rutschhemmender Bodenbelag (insbesondere in der Dusche)
  • Duschbereich
  • Höhenanpassung von Einrichtungsgegenständen
  • Einbau höhenverstellbarer Elemente (z. B. WC, Waschtisch)
  • Armaturen
  • Badewanneneinstiegshilfe

Zuschuss für bodenebene Dusche


Die "Schaffung bodengleicher Duschplätze einschließlich Dusch(-klapp)sitze" wird gefördert, wenn Ihr zukünftiger Duschplatz folgende Anforderungen erfüllt:
bodengleich (wenn baustrukturell nicht möglich: Niveau zum angrenzenden Bodenbereich <20 mm abgesenkt)
Übergänge: als geneigte Fläche
rutschfester oder rutschhemmender Bodenbelag

Steuerersparnis für Handwerkerleistungen


Finanzamt erstattet bis zu 1.200 Euro oder für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen sogar bis zu 40.000 Euro. Bisher konnten pro Jahr maximal 6.000 Euro der Handwerkerleistungen bei der Einkommensteuererklärung abgesetzt werden. Materialkosten blieben unberücksichtigt. Davon erstattete das Finanzamt maximal 20 Prozent, also bis zu 1.200 Euro. Seit dem 01.01.2020 gibt es die Möglichkeit, im Zuge von energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen einen weitaus höheren Steuerbonus zu kassieren.

Handwerkerleistungen absetzen nach § 35 a Abs. 3 EStG


Als Eigentümer oder Mieter können Sie die Kosten für Handwerkerleistungen für selbst genutzte Immobilien absetzen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Vorlage einer Handwerkerrechnung: Auf der Rechnung sollten Arbeits- und sonstige Kosten getrennt aufgeführt werden, weil auch die anteilige Mehrwertsteuer begünstigt ist. Überweisung des Rechnungsbetrages auf ein Konto des Handwerksbetriebes. Einreichung der gestempelten Überweisungsdurchschrift oder des Kontoauszuges im Rahmen der Einkommenssteuererklärung beim Finanzamt.

Welche Handwerkerleistungen können Sie absetzen?


  • Modernisierungsmaßnahmen
  • Erhaltungsmaßnahmen
  • Renovierungsmaßnahmen
  • Erweiterung von Wohnraum
  • Beim Umzug können Renovierungsmaßnahmen der alten und der neuen Wohnung abgesetzt werden.

Wann ist der Bonus nicht möglich?


Der steuerliche Bonus ist nicht möglich, wenn die Handwerkerkosten bereits als Betriebsausgaben, Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht wurden. Die maximale Förderung kann pro Haushalt einmal im Jahr erfolgen. Das Finanzamt erstattet im Jahr jeweils bis zu 20 % von maximal 6.000 Euro, also bis zu 1.200 Euro, wenn haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerker in Anspruch genommen werden.

Steuerbonus gem. Klimaschutzprogramm 2020 - 2030


Seit dem 01.01.2020 können bis zu 20 % (max. 40.000 Euro) der Aufwendungen für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen bei der Einkommensteuer in Abzug gebracht werden. Verteilt auf 3 Jahre werden so Einzel– oder Komplettsanierungen finanziell gefördert. Diese Regelung gilt bis 2030.

Voraussetzungen für den Steuerbonus:


  • Die Immobilie muss vom Antragsteller selbst genutzt werden.
  • Das Haus oder die Wohnung muss älter als 10 Jahre sein.
  • Die energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen dürfen nicht vor 2020 begonnen worden sein und müssen vor 2030 abgeschlossen sein.
  • Die Maßnahmen müssen von Fachunternehmen durchgeführt werden.
  • Es müssen ordentliche Rechnungen erstellt werden.

Die Absetzbarkeit ist nur dann gewährleistet, wenn die Aufwendungen für die energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen nicht schon anderweitig gefördert werden.

Begünstigte Sanierungsmaßnahmen:


  • Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • Neue Heizungsanlage
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen (älter als zwei Jahre)
  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Einbau neuer Fenster oder Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage

Voraussetzungen für den Steuerbonus:


Mit der neuen Steuervergünstigung soll ein weiterer Anreiz für energetische Sanierungsmaßnahmen von selbst genutztem Wohnraum geschaffen werden. Durch die neue Möglichkeit ermäßigt sich die Einkommensteuer in dem Jahr, in dem die begünstigte Maßnahme saniert wurde (sowie auch im darauffolgenden Jahr) um je 7 % der Aufwendungen (max. um je 7.000 €). Im dritten Jahr um 6 % (max. 6.000 €). Insgesamt beträgt der Steuerbonus dadurch max. 20 % der Aufwendungen (max. 40.000 €). Die begünstigten Kosten sind auf 200.000 € begrenzt. Entgegen der Regelung nach § 35 a EStG werden hier Materialkosten begünstigt.

Wie kann ich den Steuerbonus beantragen?


Zunächst einmal müssen die energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen durch die jeweiligen Fachunternehmen bescheinigt und berechnet werden. Für die Bescheinigungen sind bei den Finanzämtern Musterformulare erhältlich.
Diese können dann im Zuge der Einkommensteuer eingereicht werden.

ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR

Baukindergeld


Fristverlängerung: Bei Kauf oder Baugenehmigung bis 31.03.2021
ACHTUNG: Die Frist für das Baukindergeld wurde um drei Monate verlängert. Ein Kaufvertrag oder eine Baugenehmigung muss bis zum 31.03.2021 vorliegen. Der Förderungsantrag kann noch bis Ende 2023 abgegeben werden.

Bauzuschuss für Familien


Damit ein Eigenheim auch bei hohen Immobilien- und Baupreisen für Normalverdiener realisierbar ist, wurde 2018 das Baukindergeld ins Leben gerufen. Es soll denen unter die Arme greifen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen folgende Beträge nicht überschreitet:
Zu versteuerndes Einkommen
mit 1 Kind 90.000 Euro
mit 2 Kindern 105.000 Euro
mit 3 Kindern 120.000 Euro
Diese Familien erhalten für einen Neubau oder den Kauf einer gebrauchten Immobilie einen Zuschuss in Form des Baukindergeldes. Geplant wurde diese Förderung im Rahmen der Wohnraumoffensive der Großen Koalition. Das Baukindergeld ersetzt die ehemalige Eigenheimzulage von 2005.

Was ist Baukindergeld?


Förderung für Familien und Alleinerziehende mit mittlerem bis niedrigem Einkommen
Seit dem 1. Januar 2018 bis 31.03.2021
1.200 Euro pro Kind und Jahr
Ersterwerb von Neubau oder Bestandsgebäude
Für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern
Nähere Informationen zu Rahmenbedingungen und Konditionen erhalten Sie bei der KfW.

Baukindergeld

Wer hat Anspruch auf Baukindergeld?


Voraussetzungen:
Familien oder Alleinerziehende, die zum ersten Mal bauen oder eine Immobilie kaufen. Das zu versteuernde Einkommen (s. Tabelle) darf nicht überschritten werden. Das Eigenheim muss nach Fertigstellung selbst bewohnt werden.

Was ist Baukindergeld?
Förderung für Familien und Alleinerziehende mit mittlerem bis niedrigem Einkommen
Seit dem 1. Januar 2018 bis 31.03.2021
1.200 Euro pro Kind und Jahr
Ersterwerb von Neubau oder Bestandsgebäude
Für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern
Nähere Informationen zu Rahmenbedingungen und Konditionen erhalten Sie bei der KfW.

Wie viel Baukindergeld gibt es pro Kind?


Erfüllen Sie diese Voraussetzungen, erhalten Sie 10 Jahre lang jährlich 1.200 Euro pro Kind vom Staat, dazu.
Baukindergeld mit 1 Kind 12.000 Euro über 10 Jahre verteilt
Baukindergeld mit 2 Kindern 24.000 Euro über 10 Jahre verteilt
Baukindergeld mit 3 Kindern 36.000 Euro über 10 Jahre verteilt
Jede Familie mit Kind kann 10 Jahre lang mit 1.200 Euro Baukindergeld pro Jahr rechnen. Bei zwei Kindern sind das schon insgesamt 24.000 Euro, bei drei Kindern erhalten sie 36.000 Euro.

Bis wann kann ich einen Antrag auf Baukindergeld stellen?


Förderberechtigt sind alle Vorhaben (Neubau oder Kauf) mit Kaufverträgen oder Baugenehmigungen, die zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.03.2021 geschlossen bzw. erteilt wurden.
Der Antrag auf Baukindergeld muss spätestens sechs Monate nach Einzug bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gestellt werden. Wird diese Bedingung erfüllt, kann er bis zum 31.12.2023 erfolgen.

Link zur Förderung:

KfW Förderung - Baukindergeld